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Freikorps
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Als Freikorps oder Freiwilligenkorps (von franzĂśsisch corps âKĂśrper(schaft)â; aus lateinisch corpus âKĂśrperâ) wurden bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts paramilitärische Einheiten unabhängig von ihrer nationalen Herkunft benannt. Im deutschen Sprachraum wurden erstmals im 18. Jahrhundert unter der Bezeichnung âFreikorpsâ Frei-Regimenter aus einheimischen Freiwilligen, gegnerischen Ăberläufern, Deserteuren und Straffälligen aufgestellt. Die unkonventionell uniformierten Truppen dienten als Infanterie und Kavallerie, seltener als Artillerie. Teils nur in Kompaniestärke, teils bis zu mehrere tausend Mann stark, existierten auch aus verschiedenen Waffengattungen zusammengesetzte gemischte Verbände bzw. Legionen. Das preuĂische Freikorps von Kleist umfasste Infanterie, Jäger, Dragoner und Husaren.cite-ref-1[1] Die franzĂśsischen Volontaires de Saxe vereinten Ulanen und Dragoner.
Contents
⢠Geschichte
⢠Siehe auch
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
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Geschichte
Im 18. Jahrhundert
Eine erste Hochphase erlebten die Freiformationen im Ăsterreichischen Erbfolgekrieg und vor allem im Siebenjährigen Krieg, als Frankreich und PreuĂen, aber auch der Habsburgermonarchie an einer Ausweitung des Kleinen Krieges und einer Schonung der regulären Regimenter gelegen war. Auch im letzten Kabinettskrieg, dem Bayerischen Erbfolgekrieg, wurden 1778 Frei-Formationen errichtet. Vor allem Deutsche, Ungarn, Polen, Litauer und SĂźdslawen, aber auch TĂźrken, Tataren und Kosaken waren bei sämtlichen Kriegsparteien als vermeintlich von Natur aus erprobte Kämpfer geschätzt. Die Herkunft vieler Soldaten lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei entschlĂźsseln, da die ethnische Herkunft in den Regimentslisten oft ungenau beschrieben wurde. Slawen wurden oft als âUngarnâ oder âKroatenâ bezeichnet, moslemische Rekruten (Albaner, Bosnier, Tataren) als âTĂźrkenâ.
leichte-truppenFĂźr PreuĂen waren die Panduren und Kroaten durchaus Vorbild fĂźr die Organisation derartiger Freitruppen. Friedrich II. schuf vor allem zwischen 1756 und 1758 14 Frei-Infanterie-Einheiten, die fĂźr diejenigen attraktiv sein sollten, die zwar Lust am militärischen âAbenteuerâ hatten, aber von militärischem Drill frei sein wollten. Hiervon unterschieden werden die erst ab 1759 fĂźr die letzten Kriegsjahre gebildeten âFrei-Corpsâ, die ebenfalls unabhängig operierten und durch Ăźberraschende Angriffe den Feind stĂśrten. Im Gegensatz zur Frei-Infanterie bestanden sie aus mehreren Waffengattungen (etwa Infanterie, Husaren, Dragoner, Jäger) und wurden gemeinsam eingesetzt. Sie wurden vielfach zur Abwehr der Panduren Maria Theresias eingesetzt. Im Zeitalter der Lineartaktik hatten sich leichte Truppen fĂźr Vorposten-, Sicherungs- und Aufklärungsaufgaben erforderlich gemacht. Im Laufe des Krieges wurden mehrere solcher Freicorps aufgestellt, insgesamt acht:
⢠Frei-Corps Trßmbach (Voluntaires de Prusse) (F I)
⢠Frei-Corps Kleist (F II)
⢠Frei-Dragoner Glasenapp (F III)
⢠Frei-Corps Schony (F IV)
⢠Frei-Corps Gschray (F V)
⢠Frei-Husaren Bauer (F VI)
⢠LĂŠgion Britannique (F V â vom KurfĂźrstentum Braunschweig-LĂźneburg)
⢠Volontaires Auxiliaires (F VI).cite-ref-2[2]
Da sie mit Ausnahmen als undiszipliniert und wenig kampfstark galten, wurden sie fĂźr nachrangige Wach- und Garnisonsdienste verwendet. Im sogenannten Kleinen Krieg stĂśrten Freikorps in Guerillaaktionen die Nachschublinien des Gegners. Im Fall der Gefangennahme liefen ihre AngehĂśrigen Gefahr, als irreguläre Kämpfer getĂśtet zu werden. In PreuĂen wurden die Freikorps, die Friedrich II. als âGeschmeiĂâ verachtete, aufgelĂśst. Ihre Soldaten hatten keinen Anspruch auf Pensions- oder Invalidengelder.
In Frankreich existierten viele Corps bis 1776 fort. Dann wurden sie als Jäger-Schwadronen den regulären Dragoner-Regimentern angegliedert. Ăsterreich rekrutierte während der FranzĂśsischen Revolutionskriege diverse Freikorps slawischer Herkunft. Das Ăsterreichisch-Steirische Freikorps Wurmser kämpfte im Elsass. Der Kampfwert der sechs Wiener Freikorps (rund 37.000 Infanteristen und Kavalleristen) war dagegen gering. Einen Sonderfall stellten die Grenzregimenter aus Kroaten und Serben dar, die dauerhaft an der Ăśsterreichisch-osmanischen Grenze standen.
Während des bayrischen Erbfolgekrieges wurden auf preuĂischer Seite noch einmal vier Freikorps aufgestellt, die nach ihren jeweiligen FĂźhrern benannt waren: Hordt, Schlichten, MĂźnster und Pollitz.
Zur Zeit der napoleonischen Kriege in Deutschland (1806â1815)
Freikorps im modernen Sinne entstanden in Deutschland im Laufe der Napoleonischen Kriege. Sie kämpften weniger zum Broterwerb als vielmehr aus patriotischen Motiven. Im PreuĂisch-FranzĂśsischen Krieg bildeten sich nach den verlorenen Schlachten bei Jena und Auerstedt im RĂźcken der bis nach OstpreuĂen vordringenden Franzosen preuĂische Freikorps, unter denen die von Ferdinand von Schill, Eugen von Hirschfeld und Reinhold von Krockow die bedeutendsten waren. Nachdem Napoleon I. die deutschen Staaten entweder erobert oder zur Kollaboration gezwungen hatten, kam es 1809 zur Erhebung Ăsterreichs. Zu dessen aktiven UnterstĂźtzern im Ăźbrigen Deutschland wurden Freischaren von Wilhelm von DĂśrnbergs, erneut von Schill und die Schwarze Schar unter Friedrich Wilhelm von Braunschweig-LĂźneburg-Oels. Im Befreiungskrieg von 1813/14 trat das LĂźtzowsche Freikorps hervor. Zu den Freikorps gesellten sich vielfach national eingestellte BĂźrger und Studenten. Hierzu wollte Friedrich Ludwig Jahn die Turner als Guerilla-Kämpfer (die kurz zuvor in Spanien im Kampf gegen Napoleon erfunden worden waren) ausbilden, um sie den Freikorps zuzufĂźhren.cite-ref-3[3]
Zwischen 1815 und 1871
Auch in der Folgezeit wurden mit unterschiedlichem Erfolg Freikorps aufgestellt.
Während der Märzunruhen 1848 wurden in Mßnchen Studentenfreikorps aufgestellt.
Im Schleswig-Holsteinischen Krieg von 1848 zeichneten sich die Freikorps von der Tann, Zastrow und andere aus.
In Mexiko bildeten die Franzosen 1864 so genannte Contreguerrillas unter dem ehemaligen preuĂischen Husarenoffizier Milson. In Italien bildete Garibaldi seine berĂźhmten Freischaren, unter ihnen besonders den âZug der Tausendâ, der 1860 auf Sizilien landete.
Bereits vor dem Deutsch-FranzĂśsischen Krieg 1870/71 entwickelten sich in Frankreich Freikorps, die sich Franc-tireurs nannten.
Nach dem Ersten Weltkrieg (1918â1923)
Als im Herbst 1918 die aussichtslose Lage des Deutschen Reichs im Ersten Weltkrieg offensichtlich wurde und die Regierung unter Reichskanzler Max von Baden sich um die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen bemĂźhte, kam es, beginnend mit dem Kieler Matrosenaufstand, zu Meutereien, die sich zu revolutionären Aufständen wandelten. Am 9. November 1918 verkĂźndete Reichskanzler Max von Baden eigenmächtig die Abdankung Kaiser Wilhelms II. und Ăźbergab die Regierungsgewalt an den Sozialdemokraten Friedrich Ebert. Am selben Tag rief der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus; zwei Stunden später rief Karl Liebknecht, der FĂźhrer des kommunistischen Spartakusbundes, die sozialistische Republik aus, die sich an Sowjetrussland orientieren sollte. Scheidemann und Ebert wĂźnschten den Neuaufbau Deutschlands auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage und bildeten mit der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands den Rat der Volksbeauftragten als Ăbergangsregierung, die bis zu allgemeinen Wahlen herrschen sollte.
Da der von Friedrich Ebert gefßhrte Rat der Volksbeauftragten ßber keine militärischen Machtmittel verfßgte, verband er sich mit der noch bestehenden Obersten Heeresleitung und wollte mit den zurßckzufßhrenden Fronttruppen die Lage stabilisieren. Allerdings lÜsten sich die meisten der zurßckgefßhrten Truppen in der Heimat schnell auf, teilweise unter dem Einfluss revolutionärer Kräfte. Man ging daher dazu ßber, aus den zurßckgefßhrten Divisionen bis auf die Kader alle Soldaten zu entlassen und sie mit Freiwilligen aufzufßllen. Daneben wurde von meist jßngeren Frontoffizieren, aber auch von Privaten, die Aufstellung von Truppenverbänden aus ehemaligen Soldaten und ungedienten Freiwilligen vorangetrieben. Diese Verbände wurden Freikorps genannt.
Diese Freikorps bekämpften im Auftrag des Rates der Volksbeauftragten und der Reichsregierung die linksradikalen Aufstände und sicherten die Grenzen im Osten des Deutschen Reiches. Sie kämpften 1919 auch im Baltikum mit zeitweiliger UnterstĂźtzung GroĂbritanniens gegen vordringende sowjetrussische Truppen sowie gegen die zuerst mit den Deutschen verbĂźndeten Esten und Letten. Von April bis Mai 1919 waren die Freikorps auch maĂgeblich an der besonders blutigen Niederschlagung der MĂźnchner Räterepublik beteiligt.
Nach Gunther Mai gab es in der FrĂźhphase der Weimarer Republik etwa 365 Freikorps von sehr unterschiedlichem Charakter: Rund 75 % der Mitglieder waren nicht älter als 25 Jahre und ledig. Der Frontkämpfergeneration (geboren zwischen 1880 und 1899) gehĂśrten 64 % an, der Kriegsjugend (geboren zwischen 1900 und 1910) 32 %. Etwa 60 % entstammten der Arbeiterschaft, 4 % waren Offiziere und 3 % Studenten oder andere Freiwillige, die teilweise Landsknechten ähnelten.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5] Da die Vielzahl der verschiedenen militärischen Verbände, die zwar alle den militärischen KommandobehĂśrden des Reiches unterstanden, in ihrer inneren Gliederung und insbesondere auch in ihrer politischen Grundeinstellung vollkommen verschieden waren, war die militärische FĂźhrung bestrebt, eine Vereinheitlichung zu erreichen. Am 6. März 1919 wurde das âGesetz Ăźber die Vorläufige Reichswehrâ verkĂźndet und die bestehenden militärischen Verbände â darunter auch die Freikorps â nach und nach in die zu bildenden Brigaden der Reichswehr ĂźberfĂźhrt. Die Vorläufige Reichswehr umfasste rund 400.000 Mann. Der Erlass des Reichswehrministers Noske verfĂźgte darĂźber hinaus am 27. Mai 1919, dass die Verbände, deren Ăbernahme in die Vorläufige Reichswehr nicht geplant war, von den MilitärbehĂśrden zur Dienstleistung nicht mehr herangezogen werden durften. Aufgrund der Bestimmungen des Vertrags von Versailles durfte die Weimarer Republik zum Stichtag 1. Januar 1921 nur noch ein Heer von 100.000 Mann unterhalten. Somit mussten die Ăźberzähligen militärischen Verbände schrittweise aufgelĂśst werden. Dagegen rĂźhrte sich Widerstand in den Reihen derer, die von Entlassung bedroht waren. Dies und andere GrĂźnde fĂźhrten Mitte März 1920 zum Kapp-Putsch, der aber infolge eines Generalstreiks und der Weigerung der Beamten, den Anordnungen der Putschisten zu gehorchen, nach 5 Tagen in sich zusammenbrach.
Die Geschichte der Freikorps endete somit im März 1920. Die nicht in die Reichswehr Ăźbernommenen Verbände bildeten meist sogenannte Wehrverbände oder fanden ein Unterkommen bei paramilitärischen Verbänden, etwa beim Stahlhelm oder der SA. Die Nachfolgegruppen der Freikorps waren in den Einwohnerwehren aktiv, kämpften etwa im Selbstschutz Oberschlesien während der Oberschlesischen Aufstände und waren in der Weimarer Republik fĂźr eine Reihe von politischen Morden verantwortlich. Zu den bekanntesten Opfern zählen die von Offizieren der Garde-Kavallerie-SchĂźtzen-Division Mitte Januar 1919 ermordeten MitbegrĂźnder der Kommunistischen Partei Deutschlands, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Zudem ermordeten Mitglieder der aufgelĂśsten Marine-Brigade Ehrhardt, die sich in der Organisation Consul formierten, am 26. August 1921 den ehemaligen Finanzminister Matthias Erzberger und am 24. Juni 1922 den amtierenden ReichsauĂenminister Walther Rathenau. Zwischen 1918 und 1922 wurden 354 Menschen durch AngehĂśrige der Freikorps ermordet.cite-ref-6[6]
Eine Besonderheit stellte die Technische Nothilfe (TN) dar, eine aus der Technischen Abteilung der Garde-Kavallerie-Schßtzen-Division und ähnlichen technischen Gruppen der Freikorps hervorgegangene halbstaatliche Einrichtung beim Reichsministerium des Innern. Sie wurde zuerst zur Bekämpfung von Streiks in lebenswichtigen Betrieben und zu deren Funktionieren eingesetzt. Im Gegensatz zu den bewaffneten Freikorps existierte sie weit ßber das unruhige erste Jahrfßnft der Weimarer Republik hinaus bis 1945. Die Arbeitsweise und Organisation der TN waren 1950 Vorbild fßr das Technische Hilfswerk.
Nicht mit den Freikorps verwechselt werden dßrfen militärische oder paramilitärische Verbände der Weimarer Republik, die ihre Aufstellung auf eine andere Grundlage zurßckfßhren:
⢠Volkswehren
⢠Sicherheitswehren und -regimenter
⢠Selbstschutztruppen (wie z. B. der Selbstschutz Oberschlesien â Spezialpolizei des Oberschlesischen Selbstschutz, Sturmkompanie Koppe)
⢠die Schwarze Reichswehr
⢠Wehrverbände wie der Wehrwolf
⢠Geheimorganisationen wie die Organisation Consul
Auch gehÜren Verbände wie die Baltische Landeswehr, die Westrussische Befreiungsarmee, das Baltenregiment oder die Deutsche Legion nicht zu den deutschen Freikorps, wenn auch Deutsche als Einzelpersonen oder in geschlossenen Formationen in ihnen aktiv waren.
Bekannte Freikorps
⢠Chasseurs de Fischer (Fischersche Jäger) unter Johann Christian Fischer (frz.)
⢠Freikorps von Kleist (preuĂisch)
⢠Frei-Regiment Franciscus Le Noble (preuĂisch)
⢠Freikorps von Schony (preuĂisch)
⢠Freikorps Odonel (Üsterreichisch-serbisch)
⢠Freikorps Wurmser (Üsterreichisch-kroatisch)
⢠Freikorps Schill
⢠Freikorps Katte
⢠Schwarze Schar
⢠Russisch-Deutsche Legion (DRL)
⢠Hellwigsches Freikorps
⢠Ausländer-Bataillon von ReuĂ
⢠Freikorps Epp
⢠Freikorps Hasse / Reichswehrregiment Hasse
⢠Freikorps HaĂfurther
⢠Freikorps Hßlsen
⢠Freikorps Landshut
⢠Freischar Lautenbacher
⢠Freikorps Lßttwitz (Generalkommando Lßttwitz)
⢠Freikorps von Petersdorff
⢠Freikorps Schulz
⢠Freikorps Severin
⢠Freiwilliges Landesjägerkorps (Freikorps Maercker)
⢠Freiwilliges Landesschßtzenkorps (Freikorps Roeder)
⢠Garde-Landesschßtzen-Korps von Neufville
⢠Korps Lettow
⢠Eiserne Division
⢠Regiment Potsdam
⢠Regiment Reichstag
⢠Freikorps Werdenfels
⢠Schutztruppe Bug (ab März 1919 Brigade Olita)
Bekannte FreikorpsfĂźhrer und -mitglieder
Freikorpsauszeichnungen
Fßr die Kämpfer der Freikorps wurden zahlreiche verschiedene Orden und Auszeichnungen verliehen. Nur zwei, das Baltenkreuz und der Schlesische Adler, erhielten eine staatliche Tragegenehmigung.
Siehe auch
:
Liste der Freikorpsauszeichnungen
Siehe auch
Filme
Literatur
Monographien zu den Freikorps des 18./19. Jahrhunderts
⢠Jan SchlĂźrmann: Die âeinheimischenâ und âausländischenâ Freikorps im Erhebungskrieg 1848 (= AufBruch & BĂźrgerKrieg. Schleswig-Holstein 1848â1851, Bd. 1), Kiel 2012, S. 166â184.
Monographien (Gesamtdarstellungen zu den Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg):
⢠Dieter Dreetz, Klaus Gessner, Heinz Sperlin: Bewaffnete Kämpfe in Deutschland 1918â1923. Berlin (Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik) 1988. ISBN 3-327-00511-7.
⢠Nigel H. Jones: Hitlerâs Heralds. The Story of the Freikorps 1918â1923. London 1987.
⢠Peter Keller: ÂťDie Wehrmacht der Deutschen Republik ist die ReichswehrÂŤ. Die deutsche Armee 1918â1921, Paderborn (SchĂśningh) 2014. ISBN 3-506-77969-9.
⢠Jan-Philipp Pomplun: Deutsche Freikorps: Sozialgeschichte und Kontinuitäten (para)militärischer Gewalt zwischen Weltkrieg, Revolution und Nationalsozialismus (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. Bd. 244). GÜttingen 2022.
⢠Hagen Schulze: Freikorps und Republik. Boppard 1969.
⢠Matthias Sprenger: Landsknechte auf dem Weg ins Dritte Reich? Zu Genese und Wandel des Freikorps-Mythos, Paderborn u. a. (Ferdinand SchÜningh) 2008. ISBN 978-3-506-76518-5. (Eintrag auf perlentaucher.de)
⢠Robert G. L. Waite: Vanguard of Nazism. The Free Corps Movement in Post-War Germany , 1918-1923, Cambridge [Massachusetts] 1952. (auch: New York 1969)
Studien Ăźber bestimmte Freikorpsformationen:
⢠Ingo Korzetz: Die Freikorps in der Weimarer Republik. Freiheitskämpfer oder Landsknechthaufen? Aufstellung, Einsatz und Wesen bayerischer Freikorps 1918â1920. Tectum-Verlag, Marburg 2009, ISBN 978-3-8288-9851-6.
⢠Gabriele Krßger: Die Brigade Ehrhardt. Hamburg 1971.
⢠Bernhard Schroeter: Als die Republik die Studenten verlor. Studenten im Freikorpseinsatz von der Novemberrevolution bis zur Unterzeichnung des Versailler Vertrages, Dissertationsschrift TU Chemnitz, Norderstedt 2025, ISBN 978-3-7693-5242-9.
Monographien zu bestimmten Aspekten des Freikorps-Komplexes:
⢠Ingo G. Haarcke: Katalog der Uniformabzeichen der deutschen Freikorps 1918â1923. Hauschild, Bremen 2011, ISBN 978-3-89757-500-4.
⢠Klaus Theweleit: Männerphantasien. Kiel 1978.
Biographien Ăźber fĂźr das Freikorps-Thema relevante Personen:
⢠Dietrich Heither: Ich wusste, was ich tat. Emil Julius Gumbel und der rechte Terror in der Weimarer Republik. PapyRossa-Verlag 2016, ISBN 978-3-89438-621-4.
Nachschlagewerke:
⢠Klaus Gietinger, Norbert Kozicki: Freikorps und Faschismus. Lexikon der Vernichtungskrieger. Schmetterling, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89657-044-4.
⢠Erwin KĂśnnemann: âFreikorps 1918-1920â, in: Dieter Fricke (Hrsg.): Die bĂźrgerlichen Parteien in Deutschland: Handbuch der Geschichte der bĂźrgerlichen Parteien und anderer bĂźrgerlicher Interessenorganisationen vom Vormärz bis zum Jahre 1945, Bd. II, Leipzig 1970, 53â64.
⢠Georg Tessin: Deutsche Verbände und Truppen 1918â1939. Altes Heer. Freiwilligenverbände. Reichswehr. Heer. Luftwaffe. Landespolizei, OsnabrĂźck 1974.
⢠Robert Thoms, Stefan Pochanke: Handbuch zur Geschichte der deutschen Freikorps. Bad Soden-Salmßnster 2001.
Aufsätze:
⢠Boris Barth: âDie Freikorpskämpfe in Posen und Oberschlesien 1919-1921. Ein Beitrag zum deutsch-polnischen Konflikt nach dem Ersten Weltkriegâ, in: Dietmar Neutatz/Volker Zimmermann (Hrsg.): Die deutschen und das Ăśstliche Europa. Aspekte einer vielfältigen Beziehungsgeschichte, MĂźnchen 2006, S. 317â333.
⢠Rßdiger Bergien: Republikschßtzer oder Terroristen? Die Freikorpsbewegung in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. In: Militärgeschichte, Heft 3/2008, MGFA 2008, ISSN 0940-4163.
⢠Jan-Philipp Pomplun: Die Entstehung der Freikorps in der Revolution von 1918/19. In: Zeitschrift fĂźr Geschichtswissenschaft, 66. Jahrgang 2018, Heft 10, S. 813â825.
⢠Ders.: Keimzellen des Nationalsozialismus? Sozialgeschichtliche Aspekte und personelle Kontinuitäten sßdwestdeutscher Freikorps. In: Daniel Schmidt, Michael Sturm, Massimiliano Livi (Hrsg.): Wegbereiter des Nationalsozialismus. Personen, Organisationen und Netzwerke der extremen Rechten zwischen 1918 und 1933 (= Schriftenreihe des Instituts fßr Stadtgeschichte. Bd. 19). Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1303-5, S. 73 ff.
⢠Bernhard Sauer: âAuf nach Oberschlesienâ. Die Kämpfe der deutschen Freikorps 1921 in Oberschlesien und den anderen ehemaligen deutschen Ostprovinzen. In: ZfG, Band 58, 2010, S. 297â320.
⢠Ders.: Freikorps und Antisemitismus in der FrĂźhzeit der Weimarer Republik. In: Rundbrief, 2006, 4, S. 25â33.
⢠Ders.: Freikorps und Antisemitismus in der Frßhzeit der Weimarer Republik. (PDF; 119 kB) In: Zeitschrift fßr Geschichtswissenschaft, 56. Jahrgang 2008, Heft 1
⢠Ders.: Vom âMythos eines ewigen Soldatentumsâ. Der Feldzug deutscher Freikorps im Baltikum im Jahre 1919. In: Zeitschrift fĂźr Geschichtswissenschaft, Band 43, 1995, S. 869â902.
Weblinks
Commons
: Freikorps
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Freikorps
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Bestände Bundesarchiv Freiburg
⢠Bruno ThoĂ: Freikorps. In: Historisches Lexikon Bayerns
Einzelnachweise und Anmerkungen
cite-note-11. â Liliane Funcken, Fred Funcken: Historische Uniformen 18. Jahrhundert FranzĂśsische Garde und Infanterie. Britische und preussische Infanterie. Mosaik Verlag, MĂźnchen 1977, ISBN 3-570-04361-4, S. 154.
cite-note-22. â Hintergrund, Aufstellung und Nummerierung nach Bleckwenn 1986 Bd. IV: 82ff.
cite-note-33. â Arnd KrĂźger: Sport und Politik. Vom Turnvater Jahn zum Staatsamateur. Fackelträger, Hannover 1975.
cite-note-44. â Gunther Mai: Die Weimarer Republik. 3. Aufl., C.H. Beck, MĂźnchen 2018, ISBN 978-3-406-72780-1, S. 38 f.
cite-note-55. â Die Prozentzahlen zur sozialen Zusammensetzung bei Jan-Philipp Pomplun: Deutsche Freikorps. Sozialgeschichte und Kontinuitäten (para)militärischer Gewalt zwischen Weltkrieg, Revolution und Nationalsozialismus. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2022, ISBN 978-3-647-31146-3, S. 61â168.
cite-note-66. â Dietrich Heither: Aufklärung im besten Sinne. In junge Welt, Nr. 199, vom 26. August 2016, Seite 12/13 (Online (PDF; 483 kB))